Was wir behandeln:
Unsere indikationsgeleiteten Therapieangebote richten sich an Patienten mit Diagnosen aus dem Fachgebiet der psychosomatischen Medizin bezogen auf die Internationalen Klassifikation psychischer Störungen, 10. Revision (ICD-10)
- F3 Depressive Störungen
- F4 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
- F5 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
- F6 Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
Damit wenden wir uns vor allem an Patienten mit folgenden Störungsbildern entsprechend ICD-10:
F3 Affektive Störungen
- F32 Depressive Episoden
- F33 Rezidivierende depressive Störungen
- F34 Dysthymia
F4 Neurotische, Belastungs- und somatoforme Störungen
- F40 Phobische Störung
- F41 Andere Angststörungen
- F42 Zwangsstörungen
- F43 Reaktionen auf Belastungen und Anpassungsstörungen (PTBS nur im Einzelfall)
- F44 Dissoziative Störungen
- F45 Somatoforme Störungen
F5 Verhaltensauffälligkeiten mit körperlichen Störungen und Faktoren
- F50 Essstörungen (Bulimie und Anorexie nur im Einzelfall)
- F51 Nicht organische Schlafstörungen
- F54 Psychische Faktoren oder Verhaltenseinflüsse bei andernorts klassifizierten Erkrankungen z. B. muskuloskeletale Erkrankungen, rheumatoide Erkrankungen, Erkrankungen des rheumatischen
Formenkreises, insbesondere Fibromyalgie; desweiteren Migräne und Kopfschmerzen
Moderne arbeitsplatzbezogene Ansätze (s. spezielle Fachprogramme):
Behandlung von Mobbingfolgen:
Ein in der heutigen Arbeitswelt verbreitetes Phänomen der chronifizierten Arbeitsplatzkonflikten führt erwiesenermaßen in vielen Fällen zu psychischen Beschwerden. Arbeitsunfähigkeitszeiten und bedrohte Erwerbsfähigkeit sind häufige Folgen. In unserer Klinik werden gemäß den neuesten Forschungsergebnissen die Auswirkungen behandelt und Wege aus der Not gesucht. Das Gruppenprogramm besteht aus interaktional dynamischen und edukativen Anteilen.
Burn out
Nicht selten mündet beruflicher Stress durch Zeitdruck, Übernahme von zuviel Verantwortung und Perfektionismus in psychosomatischen Erkrankungen. Lehrer, Pfleger, Polizisten, Feuerwehrleute, Seelsorger, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Ärzte und Pflegepersonal - also Angehörige sozialer und helfender Berufe - sind durch ihre sozial exponierte Stellung zusätzlich besonderen zwischenmenschlichen Belastungen ausgesetzt. Die spezifischen Themen der jeweiligen Berufe werden in der Einzeltherapie und speziellen Gruppenangeboten behandelt.
Altes Eisen - gutes Holz
Ältere Arbeitnehmer sind häufig besonderen beruflichen Belastungen ausgesetzt. Ziel unseres für die Zukunft geplanten spezifischen arbeitsplatzbezogenen Angebotes ist die Rückgewinnung von Ressourcen sowie die Ausrichtung auf die vorhandenen Fähigkeiten bzw. Kompetenzen und die Stärkung der Selbstwirksamkeit. Hier soll sich besonders die Homogenität der therapeutischen Gruppe positiv auswirken, da sich alle Patienten in einer Lebensphase befinden werden.
Was wir nicht können:
Wir können keine Therapie leisten bei Patienten, die
- hirnorganisch erkrankt sind, soweit sie nicht in der Lage sind, an den Therapien teilzunehmen,
- unter schweren Persönlichkeitsstörungen leiden und bei denen keine Behandlungsmotivation besteht oder bei Selbstverletzung,
- akut psychotisch oder manisch sind,
- primär alkohol-, drogen- und medikamentenanhängig sind,
- auf Dauer bettlägerig sind,
- schwere konsumierende Erkrankungen aufweisen,
- schwer oder mittelschwer intelligenzgemindert sind.
