Männergruppe (geplant)
In unserer Gesellschaft werden Jungen überwiegend von Frauen (Mütter, Erzieherinnen, Grundschullehrerinnen) erzogen und geprägt. Dies erschwert die Entwicklung einer gesunden männlichen Identität und die Entwicklung einer psychischen Problematik wird begünstigt, wenn sich dadurch starre Rollenbilder entwickeln wie die des "Machos" oder des "Softies" und andere Verhaltensstrategien nicht zur Verfügung stehen.
In psychosomatischen Kliniken kann diese ungünstige Tendenz manchmal noch verstärkt werden, weil auch hier eine Frauenlastigkeit durch Überzahl von Patientinnen und Therapeutinnen die Regel ist.
Wir wollen deshalb bald eine Männergruppe anbieten, die sich intensiv mit dieser Thematik beschäftigt und die von männlichen Ärzten und Therapeuten begleitet wird, um so die Entwicklung einer gesunden männlichen Identität zu unterstützen, die durch Achtsamkeit, Selbstvertrauen und Lebendigkeit charakterisiert ist.
